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Aktuelles für Bürger und Besucher

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Das erste Exemplar des druckfrischen neuen Hambrücker Heimatkalenders 2023 überreichten Josef Kraus und Franz Köhler von den Heimatfreunden nun an Bürgermeister Dr. Marc Wagner. Auf den einzelnen Monatsblättern sind wieder hochinteressante Bilder aus dem Hambrücker Ortsgeschehen über die letzten Jahrzehnte hinweg abgedruckt, die den Käufern bestimmt viel Freude bereiten. So zeigt die Titelseite eine Ansicht des ehemaligen Gasthauses zum Schwanen (heutiger Standort des Pflegewohnhauses “Alte Feuerwache”). Außerdem sind wieder typische Szenen aus dem Hambrücker Ortsgeschehen abgebildet. So etwa eine Szene von Fastnacht 1963, eine Ansicht vom “Owwerdorf” oder eines Kuhgespannes in der Hauptstraße. Auch typische Szenen aus dem Arbeitsleben vergangener Jahrzehnte, so etwa fleißige Arbeiter/innen in der Tubenfabrik oder bei der Kornernte haben Eingang in das Kalendarium gefunden. Diese und viele weitere Abbildungen dürften im Freundes- und Familienkreis sicherlich zum Nachdenken anregen. Mit dem Heimatkalender, so stellen die Heimatfreunde fest, werden die Verbindungen zu früheren Generationen aufrechterhalten und im Gespräch weitergegeben. Dies gilt auch für die Lebens- und Arbeitsbedingungen damaliger Zeiten, welche nicht in Vergessenheit geraten dürften. Ganz besonders stolz sind die Heimatfreunde darauf, dass man seit über 20 Jahren ununterbrochen den Heimatkalender herausgeben kann. Erhältlich ist das Zeitdokument, das sich zweifelsohne hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet, bei der Bäckerei Steidle, der Hardt-Apotheke, der Filiale der Volksbank Bruchsal-Bretten, beim Frisörgeschäft Curly Sue in der Kirchstraße 5 und bei Blumenvielfalt Bettina Ermel, Hauptstraße 2 c sowie natürlich im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung zum Preis von 8,00 €. Info: Ganz besonders weisen die Heimatfreunde darauf hin, dass sie auch in den kommenden Jahren wieder schöne und interessante Kalender herausgeben möchten. Die Heimatfreunde bitten daher um Unterstützung mit Fotos jeglicher Art. Interessant sind vor allem alte Haus- und Straßenansichten, Hochzeits-, Schul-, Kinder-, Landwirtschafts- und Fabrikbilder, Soldatenfotos vom ersten und zweiten Weltkrieg, aber auch allgemeine Dokumentationen des Alltagslebens. Alle zur Verfügung gestellten Fotos und Bilder werden selbstverständlich im unversehrten Originalzustand zurückgebracht. Die Heimatfreunde haben die Möglichkeit, Originalaufnahmen, auch in schlechten Zustand, durch Herrn Uwe Zimmermann, Odenwaldstraße 4, www.pixelmover-foto.de‚ wieder in einen besseren Zustand bringen zu lassen. Wenn Sie Fotos zur Verfügung stellen wollen, rufen Sie bitte bei Ruth Krämer, Tel. 1228 oder Franz Köhler, Tel. 5585, Kriegsstraße 7‚ an. Bilder und Fotos werden selbstverständlich auch abgeholt. Der Dank der Hambrücker Heimatfreunde geht selbstverständlich an alle, die Bilder und Fotos bisher schon zur Verfügung gestellt haben.

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Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nutzt seine Gemeindebesuche, die er in regelmäßigen Abständen in allen 32 Landkreiskommunen durchführt, um sich vor Ort über das aktuelle Geschehen zu informieren und sich mit den politischen Akteuren über anstehende Herausforderungen auszutauschen. Sein letzter Gemeindebesuch in diesem Jahr führte ihn am vergangenen Dienstag nach Hambrücken. Zu Beginn lud Bürgermeister Dr. Marc Wagner seinen Gast zu einer Radtour in die Saalbachniederung ein, das mit 483 Hektar größte zusammenhängende Wiesengelände Nordbadens. Mit Franz Debatin vom NABU Hambrücken war ein ausgewiesener Fachmann vor Ort, um Landrat Dr. Christoph Schnaudigel von den aktuellen Entwicklungen zu berichten. Kiebitze, so erfuhr der Landrat, finden in der Saalbachniederung optimale Lebensbedingungen vor und so ist es dem NABU Hambrücken gemeinsam mit der Artenschutz-Stiftung des Karlsruher Zoos gelungen, einige Exemplar der streng geschützten Art auszuwildern.  Nach einem Abstecher zum Waldkindergarten und dem Biodiversitätspfad folgte ein Austausch mit dem Gemeinderat. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel berichtete zunächst von der geplanten Neugestaltung des Landratsamt-Areals, bei dem noch einige Planungsaufträge abzuarbeiten sind, bevor der Kreistag den Baubeschluss fassen kann, der für den kommenden Herbst vorgesehen ist. „Stabile Kreisfinanzen sind dem Projekt natürlich zuträglich und auch die Städte und Gemeinden profitieren von der Finanzlage des Landkreises, weil wir die Höhe des Kreisumlagehebesatzes beibehalten können“. Gleiches gelte für die Kliniken des Landkreises Karlsruhe, die als eine der wenigen Kliniken landesweit schwarze Zahlen schreiben. Ein reger Austausch fand zu dem Thema Unterbringung von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine und von Geflüchteten aus anderen Nationen statt. Die Runde war sich einig, dass diese herausfordernde Aufgabe dank der bewährten und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und seinen Städten und Gemeinden – noch – bewältigt werden kann. „Die Flüchtlingsunterbringung gelingt in Hambrücken ausgezeichnet und wir arbeiten Hand in Hand“, dankte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel Bürgermeister Dr. Marc Wagner und dem Gremium.  Bürgermeister und Landrat berichteten übereinstimmend, dass neben der Flüchtlingsthematik insbesondere die Energiekrise das kommunale Verwaltungshandeln sehr beeinflusst. „In der Runde der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben wir bereits intensiv über die Potentiale der erneuerbaren Energien bei uns in der Region gesprochen“, so die beiden Behördenchefs. Die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe sei dabei ein wichtiger Partner, der die Städte und Gemeinden nicht nur berät, sondern auch Projekte gemeinsam umsetzt, beispielsweise eine kommunale Wärmeplanung oder Photovoltaik-Potentiale auf gemeindeeigenen Gebäuden.  Bürgermeister Dr. Marc Wagner dankte auch im Namen des Gemeinderats Landrat Dr. Christoph Schnaudigel für den Besuch und den informativen Austausch und brachte die Zusammenarbeit auf den Punkt: „In vielen Bereichen geht es nur gemeinsam.“

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Am Dienstag, 29.11.2022 findet um 19.00 Uhr im Forum der Pfarrer-Graf-Schule , Pfar-rer-Graf-Straße 8 eine weitere Sitzung des Ge-meinderates statt. Der Gemeinderat berät zunächst über die Einführung der digitalen Softwarelösung „LITTLE BIRD“ zur Organisation der Anmeldung, der Vergabe und der Verwaltung von Plätzen in der Kinderbetreuung. Im Anschluss sollen zur Vorbereitung eines Investorenauswahlverfahrens für die gemeindeeigenen MFH-Grundstücke im nördlichen Bereich des Neubaugebiets Brühl konkrete Vergabe-kriterien entwickelt und gewichtet werden, auch mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Gemeinderätin Sandra Striegel-Moritz (CDU) wird für 20 Jahre kommunalpolitische Tätigkeit eine Ehrung des Gemeindetags Baden-Württemberg erhalten. Des Weiteren befasst sich das Gremium mit der Einführung des Karlsruher Passes bzw. des Karlsruher Kinderpasses und dem damit verbundenen Beitritt zur SozialRegion Karlsruhe zum 01.01.2023. Da sich die Lieferung des bereits im Frühjahr 2022 bestellten Notstromaggregats aus hinlänglich bekannten Gründen verzögert, wird dem Gemeinderat vorgeschlagen, zum Zwecke der Not-fallplanung kurzfristig ein kleineres Exemplar zu beschaffen, das langfristig der Feuerwehr übergeben werden soll. Schließlich soll über die Einführung des Fahrradleasing für die Mitarbeitenden der Gemeinde Hambrücken diskutiert werden, das für die Kommune kostenneutral wäre. Einige Finanzthemen wie beispielsweise der Jahresabschluss 2020 runden die Sitzung ab. 

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Wie bereits im Mitteilungsblatt vom 05.11.2022 angekündigt, wurde im Zeitraum vom 07.11. – 11.11.2022 eine 6 x 8 Meter große Überdachung auf dem Fahrradabstellplatz in der Nähe der Bushaltestelle (nördlich des Pflegeheims) in der Ortsmitte errichtet.  Leider wurde der Hinweis der Gemeindeverwaltung im Mitteilungsblatt, den sozialen Medien sowie auf zwei vor Ort angebrachten Schildern, dass während des Baustellenzeitraums keine Fahrräder auf dem Platz stehen dürfen, nicht von allen beachtet. So standen zu Beginn der Arbeiten noch rund 10 Fahrräder innerhalb des vom Bauhof im Vorfeld der Arbeiten mit Bauzäunen abgesperrten Geländes.  Damit die Fahrräder nicht beschädigt werden, mussten diese vom Gelände entfernt und ins Rathaus gebracht werden. Dort werden sie während der üblichen Öffnungszeiten unter Vorlage des jeweils passenden Schlüssels des zum Fahrrad gehörigen Schlosses von der Gemeindeverwaltung an die Eigentümer übergeben. Die Wartehalle kann seit Freitag, den 11.11.2022 ihrer Aufgabe, die Räder und die auf den Bus wartenden Personen gerade in der aktuellen Jahreszeit vor Regen zu schützen, erfüllen. Die Beleuchtung des Platzes in den Abendstunden erfolgt durch mehrere Photovoltaikmodule, welche auf dem Dach der Wartehalle montiert worden sind. Im Vorfeld der Maßnahme hat die Gemeindeverwaltung einen Antrag beim Förderprogramm „Kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur“ nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gestellt. Hierdurch werden die der Gemeinde entstandenen Kosten für die Wartehalle zu 100% vom Regierungspräsidium Karlsruhe erstattet. Die bewilligten Mittel stammen hierbei aus dem baden-württembergischen Staatshaushalt, welchen der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat. Fachbereich Bauen und Umwelt

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Nach zwei Jahren coronabedingter Improvisation konnte der diesjährige Volkstrauertag endlich wieder in würdiger und angemessener Form begangen werden. Nach der Begrüßung und dem Totengedenken durch Bürgermeister Dr. Marc Wagner mahnte die Zeitzeugin und inzwischen älteste Mitbürgerin Hambrückens, Frau Erika Albrecht mit ihren Gedanken zum Volkstrauertag eindrucksvoll zum Frieden. Im Anschluss sprach Pastoralreferent Michael Böser das Gebet. Abschließend legten Bürgermeister Dr. Marc Wagner und StFW Nandi Arend vom Landeskommando Baden-Württemberg zum Gedenken an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft zusammen zwei Kränze nieder. Feierlich umrahmt wurde der Volkstrauertag von den Akkordeonfreunden Reinklang unter Leitung von Frau Beate Brenner.   Vielen Dank an alle Beteiligten für ihre Mitwirkung! Totengedenken des Bürgermeisters Dr. Marc Wagner Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde. Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten. Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren. Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt Opfer geworden sind. Wir gedenken der Opfer von Terrorismus und Extremismus, Antisemitismus und Rassismus in unserem Land. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt. „Gedanken zum Volkstrauertag“ von Frau Erika Albrecht Verehrte Zuhörer,  „Gedanken zum Volkstrauertag“ – so steht es im Programm für den heutigen Gedenktag. Die Corona-Pandemie verhinderte öffentliche Zusammenkünfte, ließ aber diesen besonderen Tag der Erinnerung nicht in Vergessenheit geraten. Noch habe ich als Zeitzeugin eine Stimme und als Kriegskind Erinnerungen, die niemals aus dem Gedächtnis verschwinden. Selbst 80 Jahre Frieden lassen die erlebten Schrecken nicht vergessen. Ich lebte damals unweit von Hamburg an der Elbe. Als am 1. September 1939 Hitler Polen überfiel und damit der Zweite Weltkrieg begann, war ich 14 Jahre alt. Der Krieg war weit weg, aber wir spürten recht bald die Veränderungen. Die Fenster mussten verdunkelt werden, Luftschutzkeller bekamen Deckenverstärkungen, Notfallkoffer wurden gepackt, und Lebensmittelmarken wurden eingeführt; Schuhe und Bekleidung waren nur über Bezugsscheine zu bekommen. Alles wurde rationiert.  Der Krieg kam näher und die Fliegeralarme heulten bald jede Nacht.  „Gefallen für Großdeutschland“  stand auf immer mehr zurückkommenden Feldpostbriefen. Mütter verloren ihre Söhne, Frauen ihre Männer und Familien ihre Väter. Die Not war groß, die Trauer UNERMESSLICH! Göbbels, der Propagandaminister, hatte den totalen Krieg ausgerufen, und der kam in aller Härte! Die feindlichen Bomber zerstörten eine Stadt nach der nächsten; kein Stein blieb stehen, bis unser Deutschland nur noch Schutt und Asche war. Hamburg brannte drei Tage und Nächte, und die noch glühenden Fetzen flogen über unser von Brandbomben getroffenes Haus. Das war der totale Krieg! Hinter den Drahtglasfenstern lebten Trauer und Verzweiflung.  Dazu kamen Vertriebene, Verfolgte, Verwundete, Ausgebombte und Heimatlose. Der Volkstrauertag schließt sie alle ein in unser Gedenken. Ungezählte haben gelitten, sind gestorben im Glauben an den Frieden und die Freiheit.  Und sie waren doch noch so jung! Nach sechs bitteren Jahren Krieg nahm sich der große Führer Hitler das Leben und ließ sein Volk in Trümmern zurück. Das stolze Großdeutschland war zerbrochen! Die Sieger teilten es in vier Besatzungszonen ein und in vielen erbärmlichen Unterkünften zogen Hunger und ... ein! „Nie wieder Krieg!“ Wir hatten es geschworen. Hoffen wir, dass in den Köpfen der Mächtigen Menschlichkeit und Vernunft Platz finden werden! Danke!

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In jüngster Vergangenheit lagen mehrfach Anfragen von Bürgern vor, die auf ihrem Grundstück im Außenbereich Kleinbauten (meist Geräte- oder Geschirrhütten oder Einzäunungen) verwirklichen wollen.  Die freie Landschaft stellt den sensibelsten Teil unserer Natur dar. Entsprechend strenge Maßstäbe legen daher das Baurecht und das Naturschutzrecht an die Zulässigkeit von Bauvorhaben an. Ziel ist es, den Außenbereich grundsätzlich von jeglicher Art von Bebauung freizuhalten und nur Vorhaben zuzulassen, die einem forst- oder landwirtschaftlichen Betrieb dienen. Alle anderen Vorhaben genießen diese Privilegierung in der freien Landschaft nicht . Die Zahl der genehmigungsfähigen Bauvorhaben im Außenbereich ist somit auf ein Mindestmaß reduziert. Der Bürger kann deshalb regelmäßig nur auf die verfahrensfreien Vorhaben, für die keine Baugenehmigung erforderlich wird, zurückgreifen. Eine Geschirrhütte mit bis zu 20 m³ umbauten Raumes bedarf keiner Baugenehmigung.   Aber beachten Sie: eine Baugenehmigung ist in jedem Fall erforderlich, wenn  - die Geschirrhütte mehr als 20 m³ umbauten Raum umfasst, oder  - eine Toilette an- oder eingebaut werden soll oder - die Hütte einen Aufenthaltsraum oder  - eine Feuerstätte erhalten soll. Der umbaute Raum ist nach den Außenmaßen zu berechnen. Der Dachraum, ein über der Geländeoberfläche liegender Sockel und der von einem Vordach auf Stützen überdeckte Raum sind voll anzurechnen. Grundsätzlich bedürfen alle anderen Vorhaben im Außenbereich einer Baugenehmigung. Dazu gehören auch sämtliche Arten von Zäunen und Einfriedigungen sowie Pferdeunterstellplätze, deren umbauter Raum größer als 20 m³ ist und fahrbare Weidehütten.  Zwei wichtige Hinweise: 1. Wollen Sie Ihre bauliche Anlage (z. B. ein Zaun und jede Hütte unabhängig von der Größe, auch wenn dies baurechtlich genehmigungsfrei ist) in einem Naturschutzgebiet, flächenhaften Naturdenkmal oder einem besonders geschützten Biotop nach § 24 a Naturschutzgesetz errichten, ist festzuhalten, dass dies grundsätzlich verboten ist.  In einem Landschaftsschutzgebiet bedarf jedes auch baurechtlich genehmigungsfreie Vorhaben der vorherigen schriftlichen Erlaubnis des Umweltamtes beim Landratsamt Karlsruhe.  1. Auch wenn eine Geschirrhütte bis 20 m³ umbauten Raumes genehmigungsfrei ist, müssen Sie vor allem darauf achten, dass die Hütte das Orts- und Landschaftsbild nicht verunstaltet. Sprechen Sie dazu mit dem Umweltamt und dem zuständigen Kreisbaumeister im Baurechtsamt. Nur anhand von Angaben über Größe, Gestalt und Lage in der Landschaft kann eine Beurteilung darüber vorgenommen werden, ob das Vorhaben verwirklicht werden darf. Darüber hinaus sind mit solchen Geschirrhütten Grenzabstände einzuhalten.  Ein abschließender Tipp: Ob ein konkretes Vorhaben tatsächlich im Außenbereich errichtet werden kann, hängt entscheidend von den Umständen des Einzelfalles ab. Besprechen Sie daher Ihr Vorhaben rechtzeitig mit dem Baurechtsamt und dem Umweltamt im Landratsamt Karlsruhe, ehe Sie mit der Errichtung einer Hütte oder einer sonstigen baulichen Anlage beginnen.  Zur Beantwortung weiterer Fragen steht Ihnen das Baurechtsamt unter der Tel.-Nr.: 0721/936-86300 gerne zur Verfügung.  Fachbereich Bauen und Umwelt

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Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, es sind nach wie vor komische Zeiten, in denen wir aktuell leben. Zeiten, die so sicherlich noch nicht da waren, hoffentlich auch nicht mehr so lange andauern und dann auch nicht mehr so schnell wiederkommen werden. Immerhin scheint das Thema Corona , das uns allen viel zu lange einiges abverlangt und uns erheblich eingeschränkt hat, auch nach Meinung der sachkundigen Experten keine besondere Rolle mehr zu spielen . Aber auch die verbleibenden beiden großen Herausforderungen , die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge sowie die Bewältigung der Energie- und Versorgungskrise , werden uns in den nächsten Monaten und vielleicht sogar Jahren weiter beschäftigen. Um es gleich klar zu sagen, wir sind als kleine Gemeinde an der Grenze dessen, was wir als Zusatzaufgaben schultern können.  Soweit es die Flüchtlingskrise betrifft, kommt zum Krieg in der Ukraine das Wiederaufleben der sog. Balkanroute hinzu, so dass bereits jetzt mehr Flüchtlinge in Deutschland angelangt sind, als es auf dem Höhepunkt der Krise 2015/2016 der Fall war. Auf diese Entwicklungen hat die Bundes- und Landespolitik reagiert, indem ein Förderprogramm zur Schaffung von Wohnraum für Geflüchtete aufgelegt wurde. Sollte der Raum in der Unterkunft in der Wittumstraße perspektivisch nicht mehr ausreichen, ist bereits jetzt zu überlegen, welche Räumlichkeiten ggfs. umgewidmet und entsprechend genutzt werden könnten. Allerdings erwarte ich von der Bundesregierung, dass nicht nur mit nationalen Förderprogrammen auf die Symptome reagiert, sondern auf internationaler Ebene der Ursache dieses Wiederauflebens der Vorgänge aus 2015/2016 entgegengewirkt wird. Hier vor Ort wirken sich die getroffenen Entscheidungen aus und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer , denen ich an dieser Stelle für ihren teilweise jahrelangen Einsatz danken möchte, sind am Ende ihrer Kräfte . Um nicht falsch verstanden zu werden: Wir sind bereit, unseren aus humanitären Gründen gebotenen Beitrag zu leisten, dürfen hierbei aber nicht überfordert werden. Integration muss leistbar sein und lebt von der Akzeptanz . Eine Inanspruchnahme der Turn- oder Lußhardthalle als Flüchtlingsunterkunft sehe ich nicht. In Bezug auf die Energie- und Versorgungskrise gehen die aktuellen Prognosen von gut gefüllten Gasspeichern sowie davon aus, dass uns etwaige Stromausfälle allenfalls stundenweise beeinträchtigen werden. Insoweit besteht also kein Grund zur Panik . Gleichwohl müssen wir als Kommune auf kurzfristigere Ausfälle des Stromnetzes vorbereitet sein und sind dies auch . So haben wir zusammen mit Vertretern der EnBW bereits eine Katastrophenschutzübung durchgeführt und entsprechende Vorkehrungen getroffen. In einem solchen Fall können Bürgerinnen und Bürger , die diese Situation zu Hause nicht alleine und auch nicht bei Freunden/Verwandten bewältigen können, in die Lußhardthalle kommen. Diese dient als Notfalltreffpunkt, wo durch ein Notstromaggregat und für Notsituationen angeschaffte Gegenstände die Überbrückung dieser Phase gewährleistet ist. Zentrale Informationen werden in dieser Konstellation an der Glasfront im Eingangsbereich des Rathauses ausgehängt, der Krisenstab der Gemeindeverwaltung kommt ebenfalls zusammen. Im privaten Bereich dürfte es nicht schaden, für eine gewisse Grundausstattung zu sorgen. Diese könnte beispielsweise haltbare Lebensmittel, Batterien, Taschenlampen und ein Radio beinhalten. Weitere nützliche Informationen hierzu finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesamts für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz (www.bbk.bund.de). Selbstverständlich haben wir als Gemeinde auch im Übrigen durch verschiedene Maßnahmen auf die Entwicklung , insbesondere auf die gestiegenen Preise reagiert . In unseren Liegenschaften, insbesondere auch im Rathaus und in der Lußhardthalle wurde beispielsweise die Temperatur gedrosselt. Vielen Dank an dieser Stelle an die betroffenen Vereine für das aufgebrachte Verständnis . Die Versorgung der Lußhardthalle kann im Bedarfsfall mit Hilfe eines von der Fa. Kretzler angemieteten Tanks vorübergehend auf Öl umgestellt werden. Zudem soll sie aus Energiespargründen dieses Jahr im Zeitraum vom 21.12.2022 bis zum 08.01.2023 komplett geschlossen bleiben (Ausnahme: Blutspendeaktion des DRK am 26.12.2022). Die Weihnachtsbeleuchtung wird dieses Jahr lediglich aus einem LED-beleuchteten Weihnachtsbaum auf dem Kreisverkehrsplatz in der Ortsmitte bestehen. Die Bestrahlungen des Rathauses und der Kirche sind ausgesetzt, wobei letztere zumindest an den Adventssonntagen angestrahlt werden soll.  Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich bin zuversichtlich und sicher, dass wir auch diese Herausforderungen gemeinsam meistern und bewältigen werden. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Bringen Sie sich weiter ein und helfen Sie weiter mit! Vielen Dank für Ihr bisheriges Engagement und Ihr Verständnis .  Herzliche Grüße Ihr Dr. Marc Wagner Bürgermeister

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Nach zwei Jahren Corona-Pause möchte der Dartclub Chaplin e.V. Hambrücken wieder zum Turnier der Ortsvereine recht herzlich einladen. Nachfolgend einige erläuternde Erklärungen: Termin: Samstag, 05.11.2022 ab 17.30 Uhr (geöffnet ab 17 Uhr) Jede Mannschaft setzt sich aus 3 Spielern zusammen. Startgebühr pro Mannschaft beträgt 10 € (beinhaltet auch die Automatengebühr). Gespielt werden 2 x 7 Runden High Score. Die drei erstplatzierten Mannschaften erhalten Siegerpokale. Weiterhin werden der begehrte Wanderpokal, ein Pokal für die beste Damenmannschaft, sowie Auszeichnungen für die beste Einzelspielerin und den besten Einzelspieler vergeben. Spielberechtigt sind lediglich Akteure, die in den letzten 3 Jahren nicht aktiv dem Dartsport nachgegangen sind. Ebenso kann jeder Teilnehmer nur für einen Verein und eine Mannschaft an den Start gehen. Regeln: Wie immer gestalten wir das Turnier so, dass jedermann teilnehmen kann. Deshalb wird wieder ein High Score-Turnier gespielt. Dabei gilt es in 2 x 7 Runden á 3 Pfeilen, die möglichst höchste Punktzahl zu erreichen. Jeder der drei Spieler wird für sich gewertet und die Ergebnisse werden zum Mannschaftsergebnis aufaddiert. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, jederzeit vorher im Bistro Chaplins zu trainieren. Bei Rückfragen steht Ihnen Ring, Martin unter 0160 / 8120651 gerne zur Verfügung.   Alle Mannschaften die sich angemeldet haben, nehmen am Turnier teil.  Die jeweiligen Startzeiten der Mannschaften sind im Chaplins am 05.11.2022 ausgehängt. 

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Zum 01.01.2022 ist die Übergangsfrist für den analogen Bauantrag ausgelaufen. Seit diesem Zeitpunkt ist der digitale Bauantrag die Regel, welcher über Service-BW bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden kann. Mit der LBO-Novelle 2019 ist auch das Erfordernis der Unterschrift auf Bauantrag, Bauvorlagen und einzureichenden Unterlagen entfallen. Die Dokumente sind lediglich „in Textform“ einzureichen, was mit einer einfachen, archivfähigen pdf-Datei möglich ist. Eine elektrische Signatur oder ähnliches ist nicht notwendig. Entsprechend wurden auch in der Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung alle Regelungen zur Unterschrift gestrichen. Antragstellung über service-bw.de Das Land Baden-Württemberg bietet über www.service-bw.de ein einheitliches Eingabeportal, an das sich die Behörden bzw. Verwaltungen anschließen können. Über die Funktion „Infos, Behörden und mehr finden“ kann die Gemeindeverwaltung Hambrücken ausgewählt und der digitale Bauantrag kann dann bei der Gemeinde eingereicht werden. Für Rückfragen wenden Sie sich an den Fachbereich Bauen und Umwelt unter bauamt@hambruecken.de oder telefonisch unter 7100-41. Hintergrund: Onlinezugangsgesetz Das Onlinezugangsgesetz (OZG) als übergeordnetes Bundesrecht verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen für Bürger*innen sowie Unternehmen bis zum 31.12.2022 auch digital anzubieten. Jede öffentliche Verwaltungsleistung muss daher auch barriere- und medienbruchfrei digital nutzbar sein. Der Bauantrag ist eine der zu digitalisierenden Verwaltungsleistungen. Hierzu muss der digitale Bauantrag durch die jeweilige Verwaltung aktiviert werden. Wer einen Antrag gestellt hat, kann sich über den aktuellen Stand des Bauantrages über Service-BW informieren.

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Seit 2016 leisten die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer/innen in der Gemeinde Hambrücken herausragende Arbeit und haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Integration der geflüchteten Menschen nachhaltig gelungen ist. A: Inzwischen sind die noch übriggebliebenen Helfer/innen aber verständlicherweise mit ihren Kräften am Ende. Zwar hat sich die zu leistende Arbeit zuletzt etwas verlagert, doch nach wie vor benötigen viele Flüchtlinge Unterstützung. Hinzu kommt, dass die Gemeinde nach den aktuellen Prognosen auch in Zukunft weitere Flüchtlinge aufzunehmen hat. Um diesen Menschen eine Chance zu geben, sich in unserer Gemeinde zurechtzufinden und wohlzufühlen, suchen wir ehrenamtliche Helferinnen und Helfer , die sich um unsere neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmern. Gesucht werden auch Helfer/innen, die sich bereit erklären, sich im Rahmen einer Patenschaft ehrenamtlich um Personen/eine Familie aus der Ukraine zu kümmern. B: Gerade für Behördengänge und Arztbesuche werden noch dringend ukrainisch- oder russischsprachige Dolmetscher/innen gesucht. Die Begleittermine können flexibel vereinbart werden. C: Sollten Sie leerstehenden Wohnraum zur Verfügung stellen können, ist auch diese Hilfe willkommen. Die Gemeinde tritt in diesen Fällen als Mieterin auf. Wir haben in unserer Gemeinde eine außergewöhnlich hohe Bereitschaft in der Bevölkerung, sich auf vielfältige Weise im Ehrenamt zu engagieren. Deshalb sind wir überzeugt, dass wir auch diese Situation meistern werden, um die notwendige Flüchtlingshilfe auf hohem Niveau aufrechtzuerhalten Ansprechpartnerin im Rathaus ist Frau Linda Baumann, Tel. 07255/7100-22, E-Mail: baumann@hambruecken.de.

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