Wappen

Neuschöpfung des Generallandesarchiv

Das Wappen ist eine Neuschöpfung des Generallandesarchivs aus dem Jahre 1901. Das silberne Kreuz in Blau erinnert daran, dass der Ort vom Hochmittelalter bis 1803 zum weltlichen Territorium des Bistums Speyer gehört hat. Die urkundliche Erstnennung von Hainbrucgen aus dem Jahre 1161 findet sich in einer Urkunde Kaiser Friedrich Barbarossas, mit der er dem Kloster Wigoldesberg, dem nachmals zum Hochstift Speyer gehörigen Stift Odenheim, Rechte und Besitz bestätigt. Anlaß zur Aufnahme des Jagdhorns in das Wappen bot das ehemals fürstbischöfliche Jagdhaus in Hambrücken. Im 19. Jahrhundert diente es noch dem Großherzog als Jagdzeughaus. Der Herzschild ist daher in den badischen Farben gehalten. Später wurde das Gebäude abgerissen, sein Inhalt veräußert. Für die auch heute noch völlig von der Lußhardt umschlossene, als Rodungssiedlung entstandene Gemeinde behält das Jagdhorn als Symbol für den Wald weiterhin seine Aussagekraft.

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