Drei Gemeinderatsmitglieder aus dem Hambrücker Gremium verabschiedet

Mit der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gemeinderates der Gemeinde Hambrücken verabschiedete Bürgermeister Thomas Ackermann drei Mitglieder aus den Reihen des Gremiums.

Die scheidenden Gemeinderatsmitglieder Christina Manz, Anke Debatin und Manfred Knopke mit Bürgermeister Thomas Ackermann (v.l.)

Zur Würdigung der Verdienste um das Gemeinwesen der Gemeinde Hambrücken sprach er den ausscheidenden Gemeinderäten Dank und Anerkennung aus. Um die geleistete Arbeit zu verdeutlichen, ließ Ackermann die letzten fünf Jahre Revue passieren. 75 Gemeinderatssitzungen und insgesamt 33 Ausschusssitzungen haben in diesem Zeitraum stattgefunden, nicht eingerechnet die zahlreichen Veranstaltungen.Ackermann bezeichnete es als etwas Schönes, die eigene Heimat unmittelbar mitgestalten zu können. Hier im Gemeinderat sei man nah dran am Leben, stehe im unmittelbaren Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die engagierten Gemeinderäte hinterlassen dem heute antretenden Gemeinderat ein wohlbestelltes und geordnetes Haus, stellte das Ortsoberhaupt fest. Zusammenfassend schrieb der Bürgermeister den scheidenden Gremiumsmitgliedern ins Stammbuch, dass die gesamte Infrastruktur der Gemeinde in der vergangenen Legislaturperiode weiter auf Vordermann gebracht werden konnte und es dank vorausschauender und sparsamer Haushaltspolitik gelungen sei, die Gemeinde finanziell stabil auf Kurs zu halten. Die prägendste Maßnahme sei natürlich der Umbau und die Sanierung der heutigen Gemeinschaftsschulgebäude mit einem Volumen von über fünf Mio. € gewesen, wovon zwei Mio. € als Darlehen aufgenommen werden mussten. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an kommunalen Liegenschaften wie etwa der Lußhardthalle, des Grundschulgebäudes oder im Abwasserbereich hätten genauso Priorität besessen wie die Schaffung neuen Wohnraums, sei es bei der Entwicklung des Neubaugebietes „Brühl“ wie auch im innerörtlichen Areal „Grüner Baum/Bauhof“. Des Weiteren seien auch Möglichkeit in bestehenden Bebauungsplangebieten geschaffen worden, wobei sich der Gemeinderat in letzter Zeit durch den Dialog mit den Betroffenen im Bebauungsplangebiet „Bastwald“ durchaus einen Namen gemacht habe. Anschließend richtete er in der Reihenfolge des Dienstalters einige persönliche Worte an die scheidenden Gemeinderäte.Gemeinderätin Anke Debatin (Freie Wähler) habe im Gremium während ihrer 16-monatigen Amtszeit Sachverstand bewiesen und eigene Akzente gesetzt. Gemeinderat Manfred Knopke (CDU), der dem Gremium insgesamt vier Jahre angehört hatte, sei ein engagiertes Mitglied des Gremiums gewesen, der auch außerhalb seiner eigentlichen Gemeinderatstätigkeit zum Wohle der Einwohnerschaft gearbeitet habe.Insgesamt drei Wahlperioden gehörte Gemeinderätin Christina Manz (Junge Union) dem Gemeinderat an, die nicht mehr zur Kommunalwahl angetreten war. Hoch engagiert, mit großem Sachverstand und auch persönlichem Engagement habe sie zum Wohl der Gemeinde gewirkt, stellte Ackermann fest. Neben ihren Kernkompetenzen im schulischen Bereich sei ihr u. a. auch die Gemeindeentwicklung sehr wichtig gewesen. Ackermann dankte in diesem Zusammenhang auch für ihre Tätigkeit als zweite Bürgermeister-Stellvertreterin in der letzten Wahlperiode.Er verband seinen Dank an die ausscheidenden Gemeinderäte mit den besten Wünschen für die Zukunft und wünschte vor allem eine gute Gesundheit. Auch die Ehemaligen selbst bedankten sich bei Einwohnerschaft, Gemeinderat und Bürgermeister für das Zeichen der Wertschätzung.Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung erhielten sie neben der Ehrenurkunde der Gemeinde noch ein Präsent. Die Sprecher der Gemeinderatsfraktionen sprachen den scheidenden Ratsmitgliedern ihren Dank für die gute Zusammenarbeit aus.(jk)

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