Gemeinderat beschließt zu Feuerwehrangelegenheiten

Eine breite Palette an Feuerwehrthemen hatte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung auf der Agenda.

Zuerst beschloss das Gremium die Änderung der Satzung der Freiwilligen Feuerwehr Hambrücken. Grund hierfür sei, so hatte Bürgermeister Dr. Wagner zuvor zum Sachverhalt ausgeführt, die Einführung einer Kindergruppe „Löschdrachen“, weswegen nun der Satzungstext angepasst wurde. Der Beschluss erfolgte einstimmig.
Des Weiteren beschloss der Gemeinderat die Neufassung der Entschädigungssatzung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeuerwehr.
Diese sei letztmals im Jahr 2008 überarbeitet worden, so Bürgermeister Dr. Marc Wagner einleitend.
Zusammen mit der Führung der Freiwilligen Feuerwehr war ein ausgeglichener Satzungsentwurf erarbeitet worden, der auch eine moderate Erhöhung der bisherigen Entschädigungssätze für die Funktionsträger beinhaltet. Neu eingeführt wurde eine Entschädigung für Einsätze, Brandsicherheitswachen sowie Aus- und Fortbildungslehrgänge. Im Vergleich zu umliegenden Kommunen liege man nun im Mittelfeld der Entschädigungssätze und sei damit für die Zukunft gut aufgestellt, so das Ortsoberhaupt.
Auch hier erfolgte der Beschluss einstimmig.
Des Weiteren beschloss der Gemeinderat den aktualisierten Feuerwehrbedarfsplan.
Dieser sei, so Bürgermeister Dr. Wagner, Grundlage für die Aufrechterhaltung einer den örtlichen Verhältnissen entsprechenden leistungsfähigen Feuerwehr mit einem geordneten Lösch- und Rettungsdienst.
Im Grundsatz sei das Planwerk auch bereits mit dem Kreisbrandmeister Jürgen Bordt abgestimmt und somit wurden Fördermittel entsprechend reserviert. Die Budgetplanung wurde im Vorfeld mit der Leitung der Feuerwehr abgestimmt und auf das Notwendigste reduziert, stellte das Ortsoberhaupt fest.
Die Planung umfasst auch die vorausschauende Fahrzeugkonzeption bis zum Jahr 2030. Hier stehen diverse Fahrzeug-Neubeschaffungen an. Der Ersatz für das 30 Jahre alte ehemalige Katastrophenschutz-Fahrzeug LF 16 sei hier am dringendsten, wurde festgestellt.
Hier müsse bereits im nächsten Jahr ein neues Löschgruppenfahrzeug beschafft werden, da die Lieferzeiten hierfür rund 29 Monate betragen.
Zusammenfassend stellte Bürgermeister Dr. Wagner fest, dass zusammen mit der Gemeindefeuerwehr gute Kompromisse erzielt wurden und nun eine vorausschauende und weitblickende Planung für die Zukunft vorliege, die eine gute Entscheidungsgrundlage sei.
Auch hier erfolgte der Beschluss des Gremiums einstimmig.(jk)

(Erstellt am 25. September 2020)

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