Mit E-Roller „moritz“ jetzt umweltfreundlich nach HambrückenStadtwerke Bruchsal optimieren Reichweite ihres E-Rollersharings durch Einbindung von Umlandgemeinden

Die Stadtwerke Bruchsal sehen sich sowohl der Stadt Bruchsal, als auch dem Landkreis Karlsruhe und der Region gegenüber verpflichtet, unter anderem was die Verkehrswende – als wesentlichen Teil der Energiewende – anbelangt.

Christian Elfendahl, Armin Baumgärtner und Thomas Ackermann (v.l.) mit zwei retroblauen „moritz“-E-Rollern vor dem Hambrücker Rathaus

Als Pioniere in Sachen E-Mobilität hatten die Stadtwerke in enger Zusammenarbeit mit einem Bruchsaler Autohaus bereits vor sieben Jahren die Chancen der „zeozweifreien“ Elektromobilität auf vier Rädern erkannt und ihr in Bruchsal den Weg bereitet. Im Rahmen des Projekts „zeozweifrei unterwegs“, kurz: „ZEO“, des größten stationsbasierten E-Carsharing-Systems in Baden-Württemberg mit 44 E-Carsharing-Stationen in 14 Gemeinden der Region, unter anderem auch Hambrücken, bringen die Stadtwerke seit fünf Jahren die nachhaltige Mobilität in der Modellregion Bruchsal voran. Um einen weiteren wichtigen Beitrag zur CO2 Reduzierung zu leisten, entschlossen sich die Stadtwerke Bruchsal, neben den bereits im Jahre 2017 eingebrachten Elektrofahrzeugen (Scrooser, Segway, Pedelec, E-Scooter) das Elektromobilitätsangebot zu erweitern. Hier fiel die Wahl auf einen Elektroroller im Retrodesign der Firma emco. Aufgrund der positiven Resonanz bei der Stadtwerke-Kundschaft wurden weitere 20 Exemplare geordert, um erstmalig ein E-Rollersharing für die Barockstadt ins Leben zu rufen. Nachdem in Anlehnung an Stadtbus „max“ der Name schnell gefunden war, folgte eine breit aufgestellte Werbekampagne, um „moritz“, den E-Roller für Bruchsal, der Öffentlichkeit vorzustellen. Ende März dieses Jahres ging der E-Roller im medialen Blitzlichtgewitter vor dem Bruchsaler Rathaus eindrucksvoll an den Start. Er war als ideale wie umweltfreundliche Ergänzung zu Fahrten mit „max“ besonders für das Zurücklegen kurzer Distanzen gedacht. In den zahlreichen Gesprächen und Begegnungen mit der Bevölkerung während der ersten Promotion-Einsätze an unterschiedlichen Standorten in Bruchsals Kernstadt und ausgewählten Einkaufszentren hatte das „moritz“-Team der Stadtwerke Fragen zum Bruchsaler E-Rollersharing-System beantwortet und das Gebiet der Free-Floating-Zone erklärt, mit der „moritz“ zunächst gestartet war. Gleichzeitig wurden konstruktive Wünsche nach einer möglichen Erweiterung derselben gesammelt. Hierbei hatten die Stadtwerke immer die Machbarkeit in Relation zur Wirtschaftlichkeit im Blick. In der Vergangenheit war die Free-Floating-Zone zunächst auf Bruchsal begrenzt. Man konnte selbstverständlich auch da schon alle Ziele außerhalb der definierten Zone im Radius von circa 50 Kilometern (bei einer Akku-Reichweite von insgesamt 100 Kilometern) erreichen, hatte allerdings nur die Möglichkeit, den „moritz“-E-Roller im Parkmodus abzustellen. Das wiederum bedingte, dass die Uhr weiterlief, und Kosten von 11 Cent pro Minute anfielen. Ein Beenden der Miete ist nur innerhalb der Free-Floating-Zone möglich. Nach der erfolgreichen Einführung von und ersten Erfahrungswerten mit „moritz“ optimieren die Stadtwerke Bruchsal jetzt sukzessive das Sharingmodell mit dem umweltfreundlichen wie angenehm geräuscharmen E-Roller durch eine Erweiterung der Free Floating Zone um viele zusätzliche kleinere Zonen an attraktiven Punkten in Bruchsal und den Umlandgemeinden. Die Stadtwerke erwarten sich hiervon eine noch größere Akzeptanz von „moritz“. So erhalten jetzt die Einwohner der Gemeinden Forst, Hambrücken und Karlsdorf-Neuthard die Möglichkeit, zwischen Bruchsal und den genannten Gemeinden nicht nur zu pendeln, sondern den E-Roller hier auch abzustellen und die Miete zu beenden. Stadtwerke-Chef Baumgärtner und sein Abteilungsleiter Kommunikation, Marketing, Vertrieb, Christian Elfendahl, ließen es sich nicht nehmen, am Montag, 22. Juli, dem Hambrücker Bürgermeister Thomas Ackermann mit „moritz“ persönlich ihre Aufwartung zu machen. Der zeigte sich begeistert, denn Hambrücken verfügt dank der Einbeziehung ins E-Rollersharing-System „moritz“ über ein weiteres umweltfreundliches Mobilitätsangebot neben „zeozweifrei unterwegs“. Die Fahrt von Hambrücken nach Bruchsal mit „moritz“ dauert gerade einmal 15 Minuten, was einem Preis von 3,45 Euro entspricht. Die Stadtwerke Bruchsal leisten mit dem Angebot für die Nachbargemeinden einmal mehr einen Beitrag in Sachen „Energie. Lebensqualität. Mobilität.“ und stellen ihre Verantwortung für die Region unter Beweis. – Infos über „moritz“ findet man rund um die Uhr auf der Website www.moritz-bruchsal.de.

Kontakt

Frau Marliese Just
Hauptstraße 108
76707 Hambrücken
E-Mail E-Mail senden
Telefon 07255/7100-14
Fax 07255/7100-88
Raum: Info