Blühmischungen

In einem Bereich des Obstlehrpfades wurde dieses Jahr eine einjährige Blühmischung für Bienen und Insekten zur Nahrungsgewinnung eingesät. Blühmischungsflächen sind ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Nahrungsangebot für Insekten, vor allem für Honig- und Wildbienen. Gleichzeitig entsteht hier ein Lebens-, Brut- und Rückzugsraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten. Aus diesem Grund bleiben die abgeblühten Blütenstände auch bis ins nächste Frühjahr stehen und werden nicht abgemäht. Durch die Vielfalt an Farben-, Formen und Struktureffekten wird das Landschaftsbild aufgewertet. Mit ihrer häufig bis in den frühen Herbst andauernden Blüte fördern sie darüber hinaus verschiedene Ökosystemdienstleistungen. Sie bereichern als farbenfrohe Streifen und Flächen das Bild der Landschaft. Hauptsächlich besteht diese Blühmischung aus Phacelia, Buchweizen, Sonnenblumen und Klee. Aber auch Kornblumen, Klatschmohn, Ringelblume und Borretsch und andere Arten sind dort zu finden.Auf diesen Flächen wird keine Düngung und keine Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln vorgenommen.
Sachgebiet Bauen und Umwelt

(Erstellt am 05. September 2019)

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