Das Straßenfest der Gaumenfreuden – mitten im Herzen Hambrückens

Die 35. Auflage des traditionellen Hambrücker Straßenfestes – bis weit über die Region hinaus als „Straßenfest der Gaumenfreuden“ bekannt – erwies sich am vergangenen Wochenende im Herzen Hambrückens, nicht zuletzt des hochsommerlichen Wetters wegen, einmal mehr als Volltreffer und Besuchermagnet.

Die 14 teilnehmenden Ortsvereine hatten sich im Vorfeld mit besonderen, teils exotischen, Schmankerln (Lamm am Spieß) und kulinarischen Köstlichkeiten sowie der ganzen Getränkepalette, die dem Fest die richtige Würze geben, eingedeckt, ließen fast keine Wünsche offen und boten das Beste aus Küche und Keller. Hambrückens Bürgermeister und Schirmherr Thomas Ackermann („Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“) hatte zu Beginn beim traditionellen Bierfassanstich, ebenso wie Festkomitee-Vorsitzender Ludwig Marton betont, dass man im Dorf besonders stolz sei, das allseits beliebte, dreitägige Straßenfest noch in der Ortsmitte und damit in seinem ursprünglichen Charakter begehen zu können – aktuell allerdings zum vorerst letzten Mal: aufgrund der anstehenden Sanierungsmaßnahmen im Ortskern geht das nächste Fest mit großer Wahrscheinlichkeit rund um die Lußhardthalle über die Bühne. Nachdem das Fass mit dem kühlen Gerstensaft im Beisein des Bundestagsabgeordneten Olav Gutting angezapft und die Böllerschüsse des Schützenvereins sowie die flotten Töne des Musikvereins verklungen waren – für die Frauen gab es ein Glas Sekt, für die Kinder eine kleine Überraschung - ging es schon bald auf den Straßen, in den schön geschmückten Zelten und Hofeinfahrten rund, wobei am Samstag und besonders auch am Montag der Besucherandrang sehr groß war. Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus, der mit Frau und Freunden die „Südliche Atmosphäre“ genoss, meinte lachend: „Wir verbringen am heutigen Montag unseren ersten Urlaubstag in Hambrücken“. Auch Kinderkarussell und Schaustellermeile in der Kolping- und Kirchstraße waren bestens frequentiert. Menschen aus der ganzen Region trafen sich mit Freunden und Bekannten zum Bummeln, Feiern, Schwätzchen halten. Ein Highlight war sicher auch die musikalische Unterhaltung durch „Mallorca-Disco-Sound“ bei den Forlebuzzeln sowie „Ein-Mann-Bernd“ beim Fußballverein. Ebenso die drei Formationen „Müller & Friends“, „Kristina & Stefan“ und die „Alfredo Bonilla-Band“, die auf der großen Bühne des Musikvereins am „Roten Platz“ jeweils ein großes Publikum vorfanden und mit klasse performten Coversongs aufwarteten. Gleich sechs Vereine boten am Montag in ihren Zelten und Lauben auch einen Frühschoppen und Mittagstisch, der gut angenommen wurde, an. Seit Anbeginn im Jahre 1984 hatten die einheimischen Ortsvereine, die, wie Ackermann stets betonte, das „Rückgrat der Gemeinde“ darstellen, ihre Gäste aus nah und fern auf der Festmeile, die sich immer am letzten Augustwochenende hinter der Pfarrkirche St. Remigius - dem Dom der Lußhardt - im Quadrat Kirchstraße, Wiesenstraße, Neuortstraße und Kolpingstraße befand, begrüßt. Aktuell hatte Ludwig Marton bereits zu Beginn am Samstag die Vereine und Organisatoren für ihr Engagement sowie die Anwohnerinnen und Anwohner für ihre Geduld und Toleranz gelobt. Nun wird im Jahre 2020 an anderer Stelle ein neues Kapitel aufgeschlagen.Text/Foto: Hans-Joachim Of

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