Richtfest für das neue Pflegeheim

„Ein guter Tag für Hambrücken“ – so war der Tenor beim Richtfest für das neue Pflegeheim in Hambrücken.

Freude beim Richtfest für das Pflegeheim: (v.l.n.r.) Oliver Schlums, Architekt, Prokurist Ralf Oldendorf, Regionaldirektor Thomas Becker, Bürgermeister Thomas Ackermann, Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider, Pfarrerin Charlotte Hoffmann und Pfarrer Peter Bretl

Rund 100 Personen aus der Gemeinde, darunter fast die komplette Gemeinderatsriege sowie der Seniorenbeirat, waren der Einladung der Evangelischen Heimstiftung (EHS) als Träger der neuen Einrichtung gefolgt. Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider lobte in seiner Begrüßung die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und gab bekannt, dass das Pflegeheim den Namen „Pflegewohnhaus Alte Feuerwache“ erhalten werde. Als Zeichen des Dankes für die am Bau beteiligten Personen bezeichnete es Schneider, nun das Richtfest für die rund neun Millionen Euro umfassende Investition in Hambrücken zu veranstalten. Dabei entsteht mitten im Ort ein dreistöckiges Gebäude mit 45 Pflegeplätzen in Einzelzimmern sowie sieben betreuten Wohnungen im Erdgeschoss, die zwischen 47 und 63 qm groß sind und zur Miete angeboten werden. Er sei sich sicher, so Schneider, dass die Gemeinde das Haus mit Leben füllen werde. Nach Gebet und Segnung durch Pfarrerin Charlotte Hoffmann und Pfarrer Peter Bretl gratulierte Bürgermeister Thomas Ackermann der Heimstiftung zum Richtfest. Das Haus solle eine Begegnungsstätte sein und zur Bindung zwischen den Generationen beitragen, stellte er fest. Architekt Oliver Schlums stellte das Projekt vor. Die Einzelzimmer sind in Gruppen mit eigener Küche sowie Aufenthalts- und Wohnbereich zusammengefasst. Der Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss stehe auch den Hambrücker Vereinen zur Verfügung, hieß es. Er sprach den ausführenden Firmen sein ausdrückliches Lob für die qualitativ hochwertige Arbeit aus. Regionaldirektor Thomas Becker (EHS) stellte fest, dass es erstmals auch elf Plätze in einem „beschützenden Bereich“ für demente Patienten geben werde. Daneben werden auch 40 Arbeitsplätze entstehen, wobei die Heimstiftung den höchsten Tariflohn für Pflegeberufe bezahle. Die Gemeinde Hambrücken dürfte stolz auf dieses Projekt sein und habe einen parteiübergreifenden Gemeinsinn bewiesen. Die Einweihung kündigte er für Anfang 2021 an. Man habe, so Becker abschließend, der Heimstiftung während der Entwicklungsphase einiges abverlangt und sich dabei seitens Gemeinderat und Verwaltung beispielhaft mit der kommunalen Daseinsfürsorge auseinandergesetzt. Den Richtspruch sprach Polier Uwe Schönfelder von der Firma Moser aus Freiburg. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Heidelberg Jazz Men. (jk)