Forstamt rät momentan vom Betreten der Wälder ab

Das Sturmtief Sabine, das in der Nacht vom Sonntag auf Montag und am Vormittag über den Landkreis Karlsruhe zog, hat keine größeren Schäden verursacht.

Das ist das erste Fazit der Landkreisverwaltung.„Die Integrierte Leitstelle wurde schon am Sonntagabend voll besetzt, einschließlich eines für besondere Lagen vorgesehenen Leitstellenunterstützungsteams. Der Kreisbrandmeister hatte mit seinen Stellvertretern ab 20.00 Uhr einen Führungsstab gebildet. Ab 22.00 Uhr waren sämtliche Feuerwehrhäuser in den Städten und Gemeinden besetzt, die ihrerseits in Abstimmung mit den Gemeindeverwaltungen standen“ berichtet Erster Landesbeamter Knut Bühler. 210 Feuerwehreinsätze wurden im Landkreis bearbeitet, die überwiegend durch umgestürzte Bäume auf Straßen verursacht wurden. Einige Kraftfahrzeuge wurden bei Verkehrsunfällen beschädigt, zwei Personen bei einem Verkehrsunfall im Stadtgebiet Ettlingen leicht verletzt. Die Sachschäden sind nach derzeitiger Erkenntnis gering. Beschädigungen an Gebäuden waren nur vereinzelt zu verzeichnen. Insgesamt waren rund 400 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Auch die drei Straßenmeistereien sind seit den frühenMorgenstunden mit rund 75 Einsatzkräften unterwegs und befreien hauptsächlich die Straßen von heruntergefallenen Ästen.Eine erhöhte Gefährdungslage liegt dagegen in den Wäldern vor: „Herabbrechende Äste oder Teile von Baumkronen sowie umstürzende Bäume sind durch die hohen Windgeschwindigkeiten und die Vorschädigung der Bäume durch die Trockenperioden der letzten beiden Jahre sehr wahrscheinlich, weshalb der Aufenthalt in den Wälder lebensgefährlich ist“, warnt der Leiter des Forstamtes Martin Moosmayer. Er rät den Waldbesuchern sich dieser aktuellen Situation bewusst zu sein und die Wälder momentan nicht zu betreten. Auch beim Befahren von Straßen durch oder entlang von Wäldern ist erhöhte Vorsicht geboten. „Das tatsächliche Ausmaß des Schadens kann noch nicht abgeschätzt werden. Das Forstamt kümmert sich um einen schnellstmöglichen Überblick, sowie in Zusammenarbeit mit den Waldbesitzenden um die Beseitigung von Gefahrenpunkten in den nächsten Wochen“, kündigt Moosmayer an, der gleichzeitig darauf hinweist, dass es in den kommenden Tagen und Wochen aufgrund der Aufräumarbeiten zu Beeinträchtigungen und Sperrungen von Waldgebieten kommen kann.

Kontakt

Frau Susanne Sorge
Hauptstraße 108
76707 Hambrücken
E-Mail E-Mail senden
Telefon 07255/7100-22
Raum: 31