Gemeinderat billigt Projekt zur Sicherung der Stromversorgung

 Einstimmig billigte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung den Neubau einer Schaltstation der Netze BW auf dem Gelände der Lußhardthalle.

Grundsätzlich hatte der Gemeinderat seine Zustimmung hierzu bereits im April gegeben, nun ging es konkret noch um den Standort, welcher im Bereich des Lußhardthallengeländes gefunden werden konnte.
Die anwesenden Vertreter der Netze BW, Andreas Zeuner und Thomas Gärtner, standen dem Gremium für Fragen zur Verfügung. Für die gestiegenen Anforderungen an moderne Stromversorgungsnetze sei es erforderlich, in Hambrücken eine neue Schaltanlage zu bauen, so die Vorlage der Verwaltung. Hintergrund dazu sind die veränderten Rahmenbedingungen bei der Stromversorgung durch den Ausbau erneuerbarer Energien, aber auch durch den gestiegenen Anteil der Elektromobilität, war zu hören. Konkret bedeutet dies nun, dass die bestehende Schaltanlage vom Ortsrand am Binsenriedweg beim Hebewerk II in Richtung Ortsmitte verlagert wird. Auf dem Gelände der bisherigen Schaltanlage verbleibt nur ein kleines Gebäude für die Trafostation zur unmittelbaren Versorgung des dortigen Gebietes. Die Baumaßnahme bedingt auch die Verlegung von rund 3,5 km neuem Stromkabel im offenen Verbau. Ein Großteil der rund 16,5 km umfassenden neuen 20 kV-Verkabelung kann über bestehende Leerrohre ohne Öffnung von Straßen und Gehwegen erfolgen. Ein großer Vorteil der Maßnahme sei auch der Rückbau von 1,7 km bestehender Freileitungen im Gemeindegebiet einschließlich der dazugehörigen Masten.
Die Baumaßnahme selbst soll voraussichtlich im Sommer 2020 beginnen und rund sechs Monate dauern.

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