Hambrücker Honig vom eigenen Obstlehrpfad

Eine kleine Überraschung hatte Gemeinderat Egon Drexler anlässlich der letzten Sitzung für das Gremium im Gepäck.

Er überreichte jedem Gemeinderatsmitglied ein kleines Glas Honig von den Bienen des Hambrücker Obstlehrpfades.Drexler ist nicht nur Gemeinderat, sondern als Fachwart für Obst und Garten zusammen mit Fachwart Ernst Riedel sowie Anton Kremer, Vorsitzender des Bezirksimkervereins Bruchsal und in Hambrücken wohnhaft, ehrenamtlich sehr um den Lehrpfad engagiert.Auf Beschluss des Gemeinderates vom September 2017 war dieser Obstlehrpfad, den die Gemeinde bereits seit dem Jahr 2001 betreibt, mit großem ehrenamtlichen Engagement reaktiviert und mit neuem Leben erfüllt worden. Im Juli 2018 konnte der rund zwei km lange Rundweg feierlich neu eröffnet werden. Davor hatten die Fachwarte während der Wintermonate insgesamt 17 Jungbäume entlang der Strecke gepflanzt. Alle 62 Bäume entlang des Lehrpfades werden von den Fachwarten gepflegt. Fester Bestandteil des Obstlehrpfades ist auch die Schauimkerei, welche nun erstmals ihren Ertrag in Form von Hambrücker Honig gebracht hat. Knapp zehn Kilo kamen pro Volk zusammen, wovon sich der Gemeinderat nun eine Kostprobe machen kann. Egon Drexler informierte das Gremium weiter, dass in Zusammenarbeit mit Steffen Debatin von der ortsansässigen Firma Natura Service und unterstützt durch dessen Vater Rudi Debatin ein rund 1,2 Hektar großes Feld in eine Blumenwiese umgewandelt werden konnte. Dies habe die Artenvielfalt sichtlich gestärkt, so Drexler. Der Artenreichtum an Insekten und Vögeln habe im Bereich des Obstlehrpfades entlang des Wagbaches deutlich zugenommen. Er habe allein an einem Abend dort 25 Fledermäuse gezählt, führte Drexler weiter aus. Er bezeichnete den Obstlehrpfad als grünes Juwel entlang des Wagbaches, welches es zu schützen und weiter auszubauen gelte.So seien auch schon weitere Aktionen in Planung. Im Laufe des Oktobers sollen 25 von der Firma Globus SB Warenhaus gespendete Nistkästen aufgehängt werden.Des Weiteren steht auch ein Besichtigungstermin mit einem Experten des Regierungspräsidiums Karlsruhe für ein Projekt zur Unterstützung der Steinkauz-, Wiedehopf- und Fledermauspopulation auf der Agenda. Entlang des Obstlehrpfades soll außerdem im nächsten Jahr eine weitere große Blumenwiese angelegt werden, um die Artenvielfalt noch weiter zu stärken.Bürgermeister Thomas Ackermann und Fachbereichsleiter Jochen Köhler dankten Gemeinderat Egon Drexler für sein Engagement. Tatsächlich sei im Bereich des Obstlehrpfades ein Kleinod entstanden, welches auf das ehrenamtliche Engagement von „Spiritus Rector“ Egon Drexler sowie seiner Mitstreiter Ernst Riedel und Anton Kremer zurückzuführen sei.(jk)

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