Neujahrsempfang 2019

Zum traditionellen Neujahrsempfang begrüßte Bürgermeister Thomas Ackermann mit seiner Gattin Karin am vergangenen Freitag rund 350 Personen in der Lußhardthalle.

Beim Anschnitt der Neujahrsbrezel des Gewerbevereins

Im festlichen Rahmen mit illuminierter Halle samt Foyer und rotem Teppich wurde jeder der Besucherinnen und Besucher persönlich herzlich willkommen geheißen. Den festlichen Rahmen komplettierte die Big Band der Musikschule Waghäusel-Hambrücken, welche unter der Leitung von Marcus Frey den Empfang wie gewohnt beschwingt und heiter mitgestaltete. Hauptbestandteil des Empfangs war die Ansprache des Ortsoberhauptes. In dieser streifte er alle wesentlichen Tätigkeitsfelder der Lußhardtgemeinde. Wie gewohnt hatte er zuvor einen kurzen Blick auf die politische Lage in der Welt und in Europa geworfen, um dann über die allgemeine Lage in der Bundesrepublik und im Bundesland Baden-Württemberg auf die Gemeinde Hambrücken zu sprechen zu kommen. Hier werde, so stellte Ackermann fest, Politik ganz nah am täglichen Leben der Menschen gemacht und Jahr für Jahr werde hier vor Ort eine Vielfalt an Projekten und Aufgaben abgearbeitet. Ackermann dankte er vor allem den Mitgliedern des Gemeinderates für ihre gute und stets konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinschaft. Ganz oben auf der Agenda sei im vergangenen Jahr das Thema Bildung gewesen.Man sei stolz, dass die Generalsanierung des ehemaligen Hauptschulgebäudes und der damit zusammenhängende Umbau zur Gemeinschaftsschule zum Schuljahresbeginn rechtzeitig fertiggesellt werden konnte.Auch die Haushalte der kommenden Jahre werden von dieser Maßnahme, welche Kosten von rund 5 Mio. Euro mit sich gebracht hat, noch geprägt sein, stellte er fest. Erstmals mussten hierfür auch wieder Darlehen von knapp 2 Mio. Euro realisiert werden.Auch zukünftig sei die Kommune ein Ort mit mehreren Großprojekten. Er nannte in diesem Zusammenhang den anstehenden Bau des Pflegeheims mit 45 Pflegeplätzen und sieben betreuten Wohnungen, welcher im Frühsommer 2019 begonnen wird. Die Schaffung von ausreichendem Wohnraum bezeichnete Ackermann als eine der vordringlichsten Aufgaben schlechthin.Die Gemeinde sei hier dabei, das Neubaugebiet „Brühl“ zu realisieren.Bestandteil dieses Neubaugebietes sind nicht nur rund 119 Bauplätze, sondern auch die Umgestaltung des nördlichen Ortseinganges mit einem Kreisverkehrsplatz und die mögliche Realisierung einer Umgehung in diesem Bereich.Weiterhin stehe man vor der Neubebauung des Quartiers „Grüner Baum“. Hier sei mit der Firma Weisenburger ein schlagkräftiger Investor gefunden worden, welcher auf dem rund 3000 m² großen Gelände nun rund 29 Wohneinheiten für Familien, Singles, junge Paare und junge Senioren errichten werde. Des Weiteren streifte er die Themengebiete zum Neubau des Sozialgebäudes für den Bauhof, der anstehenden Rathaussanierung, weiterer Sanierungsmaßnahmen an der Lußhardthalle oder am Abwasserhebewerk III. Ebenfalls ging Ackermann auf eine mögliche zentrale Trinkwasserenthärtung des Zweckverbandes „Wasserversorgung Lußhardt“, welcher in Kürze hierzu eine Umfrage durchführen wird, ein.Stolz war er darauf, dass die Gemeinde den Obstlehrpfad in Zusammenhang mit ehrenamtlich Tätigen reaktivieren konnte und sprach hier den Tätigen seinen herzlichen Dank aus.Ein neues Rad- und Fußwegekonzept solle diesen Bereich noch weiter stärken. Die konsequente Fortführung des Gemeindeentwicklungskonzeptes ließ er inklusive der Entwicklung von Lösungsansätzen für den ruhenden Verkehr nicht unerwähnt.Alles in allem sehe der Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2019 ein Investitionsprogramm mit einem Kostenvolumen von rund 3,2 Mio. Euro vor, wobei es sich hier weder um Luxus- noch um so genannte „Nice to have“-Investitionen handele. Vielmehr werde man, betonte Ackermann, das vorhandene Gemeindevermögen erhalten und die Infrastruktur weiter ertüchtigen. Ein umfangreiches Dankeschön sprach er am Schluss seiner Rede allen Personen und Institutionen aus, welche sich ehrenamtlich zum Wohl der Gemeinschaft engagieren. Anschließend lud er die Anwesenden dann zum gemeinsamen Austausch und zum Stehempfang ein, bei welchem dann auch die vom Gewerbeverein gestiftete Neujahrsbrezel angeschnitten wurde.

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