Richtfest für die Flüchtlingsunterbringung

Das „Kombimodell“ in Hambrücken hatte „Richtfest“. Dieses wird ab Mitte 2018 parallel von Landkreis und Gemeinde zur Flüchtlingsunterbringung genutzt.

Die Firma Laier GmbH & Co. KG aus Forst errichtet im Auftrag des Landkreises, der auch Hauptmieter sein wird, auf dem Grundstück Wittumstraße 4a ein Gebäude für 104 Personen.
Die Gemeinde Hambrücken wird für ihren Bedarf in der Anschlussunterbringung Räumlichkeiten vom Landkreis anmieten, der das Gebäude als Gemeinschaftsunterkunft betreibt.
Das Grundstück war von der Gemeinde Hambrücken an die Firma Laier verkauft worden. Geschäftsführer Christoph Laier lobte anlässlich der Feierstunde neben seinen eigenen Mitarbeitern auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Firma Fehr Technologies, die es ermögliche, hochwertige, bestens gedämmte Systembauteile zu verwenden. Dies lasse etwa die Errichtung einer kompletten Etage im Rohbau innerhalb einer Woche zu.
Nach dem Richtspruch von Niklas Bongarz stellte Laier besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis sowie der Gemeinde Hambrücken heraus.
Bürgermeister Thomas Ackermann betonte in seinem Grußwort die Vorteile, die sowohl der Landkreis als auch die Gemeinde vom Kombimodell haben. Die zentrale Unterbringung von Flüchtlingen lasse auch eine bessere Betreuung vor Ort zu, stellte er fest. Er wünschte den Bauarbeiten weiterhin einen reibungslosen und unfallfreien Verlauf.
Der zuständige Dezernent des Landkreises Karlsruhe, Ragnar Watteroth wies auf das Kombimodell als Erfolgsmodell des Landkreises hin. Dieses biete eine nicht zu unterschätzende Entlastung des Wohnungsmarktes bei der Flüchtlingsunterbringung. Er freue sich zusammen mit allen Beteiligten auf die Eröffnung im Sommer. Das Gebäude selbst wird in L-Form mit zwei bzw. drei Vollgeschossen samt Umfassungsflächen und eigenem Hofbereich errichtet. Es bietet auf einer Wohnfläche von rund 1.917 qm Platz für rund 104 Personen. Die Nettogrundfläche des Gebäudes beträgt rund 2.000 qm. Baubeginn war im Juli 2017.
Beheizt wird die Immobilie mit einer modernen Pelletheizanlage, wie dies auch in den Kombimodellen in den Gemeinden Forst und Oberhausen-Rheinhausen der Fall ist. (jk)

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Frau Susanne Sorge
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