Aktuelles
Kindergarten erhält Tempo-30-Zone
Mit verschiedenen Verkehrsangelegenheiten beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Auf Antrag der Fraktion der Jungen Union beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass vor dem Kindergarten St. Martin in der Rheinstraße zwischen der Hauptstraße und der Einmündung der Wutachstraße Tempo 30 angeordnet werden soll. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen entsprechenden Antrag bei der Verkehrsbehörde des Landkreises zu stellen.
Die Installation von Bodenschwellen zur Geschwindigkeitsreduzierung in diesem Bereich wurde nach diesem Beschluss insoweit zurückgestellt, dass man die Situation nach Anordnung des Streckenverbotes von Tempo 30 beobachten wolle und dann gegebenenfalls noch einmal reagieren werde. Alle Fraktionen waren sich ebenfalls einig, auf die Anbringung einer Mittelmarkierung in der Rheinstraße und eine weitere Aufwertung der Sperrfläche vor dem Kindergarten St. Martin zu verzichten. Gemeinderat Theo Mahl betonte hierbei, dass die Sperrfläche, die sich sehr bewährt habe, weiterhin als Notausweichmöglichkeit für Verkehrsteilnehmer im dortigen, kritischen Einmündungsbereich der Kolpingstraße erhalten bleiben müsse. Gemeinderat Time Debatin (JU) war froh, dass mit Tempo 30 die Verkehrssicherheit vor dem Kindergarten weiter erhöht werde.
Des Weiteren hatten Anwohner der Kirchstraße und der Weiherer Straße die Installation von festen Blitzanlagen gefordert. Hier gab Bürgermeister Thomas Ackermann bekannt, dass dies vom Landkreis abgelehnt wird, da grundsätzlich keine stationären Überwachungsanlagen errichtet werden.
Der Anregung der Jungen Union, die Abstufung der K 3525 zur Gemeindestraße mit den Fachbehörden zu besprechen, hatte man seitens der Gemeindeverwaltung an die Kreisbehörde weitergegeben. Ein Ergebnis hierzu lag nicht vor. Gemeinderat Timo Debatin stellte in der Sitzung jedoch fest, dass man diesen Antrag vor dem Hintergrund einer erleichterten Einrichtung eines Nachtfahrverbotes für Lkw im Zuge der K 3525, also der Kirchstraße und der Weiherer Straße verstanden wissen wolle.
Einstimmig lehnte der Gemeinderat den Antrag eines Anwohners im Baugebiet „Bastwald“ ab, im dortigen Bereich der Bastwaldstraße und der Straße Vogelsang einen Einbahnverkehr einzurichten. Aufgrund des geringen Fahrzeugaufkommens und des Vorherrschens eines reinen Anliegerverkehres wurde diese Anregung von Gemeinderat und Verwaltung nicht befürwortet.
Mehrheitlich sprach sich der Gemeinderat dafür aus, den neu angelegten Parkplatz an der Ecke Rhein-/Kriegsstraße mit Hinweisschildern auszustatten, wonach das Parken dort werktags zwischen 8 und 18 Uhr nur bis maximal zwei Stunden mit Parkscheibe gestattet ist. Damit soll erreicht werden, dass die zehn dort vorhandenen Parkplätze während der Öffnungszeiten des Gesundheitszentrums Hambrücken vorrangig für Patienten zur Verfügung stehen und nicht durch Dauerparker belegt werden. (Jochen Köhler)



