Zwei Seelsorger ins Amt eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Hambrücker Pfarrkirche St.Remigius fand am 1. Januar, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, die Investitur der beiden neuen Pfarrer Peter Bretl und Lukas Glocker für die katholische Seelsorgeeinheit Waghäusel-Hambrücken statt.

Investitur in der Seelsorgeeinheit Waghäusel-Hambrücken: Lukas Glocker, Walter Heiler, Günter Schulreich, Susanne Remdt, Thomas Ackermann und Peter Bretl (v.l.)

Vorgenommen wurde die Einführung der Geistlichen in ihr neues Amt durch den Ehrendomkapitular Hubert Streckert. Vorausgegangen war eine vom Musikverein Hambrücken angeführte und von zahlreichen Ministranten, den „Heiligen Drei Königen“ sowie den Mitgliedern der Pfarrgemeinderäte begleitete Prozession vom Pfarrzentrum zum fast voll besetzten Gotteshaus in der Hambrücker Ortsmitte. Mit dabei waren auch mehrere ehemalige und aktive Priester sowie Hambrückens Bürgermeister Thomas Ackermann und Waghäusels Stadtoberhaupt Walter Heiler. Für einen stimmungsvollen Rahmen sorgten die Fackelträger der Jugendfeuerwehr Hambrücken.„Es ist schön, dass sie hier sind“, sagte Günter Schulreich, Vorsitzender des Kirchengemeinderats, zu den neuen Seelsorgern. Der aus Flehingen stammende Peter Bretl hat am 1. Dezember die Nachfolge von Pfarrer Christian Breunig angetreten, der Ende November von fast tausend Gläubigen in Kirrlach verabschiedet wurde und mittlerweile bei den Augustinerchorherren im Kloster Neustift in Südtirol einen neuen Lebensabschnitt begonnen hat. Unterstützt wird Pfarrer Bretl durch den zuvor in Mannheim tätigen Pfarrer Lukas Glocker, der am 21. Januar um 16 Uhr in der Bruchsaler Stadtkirche als neuer Dekan eingeführt werden wird.Zu Beginn verlas Ehrendomkapitular Hubert Streckert ein Schreiben von Erzbischof Stephan Burger von der Diözese Freiburg. Bei den Grußworten am Ende des Gottesdienstes sprach Bürgermeister Ackermann von einer „sehr lebendigen Seelsorgeeinheit“ und freute sich insbesondere über die schnelle Nachfolgeregelung nach dem freiwilligen Weggang von Pfarrer Breunig. „Ich biete Ihnen die uneingeschränkte Unterstützung durch unsere Kommune an“, versprach der Hambrücker Rathauschef.„Heute geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagte Waghäusels Oberbürgermeister Walter Heiler, „weil er als „Roter“ erstmals in der Kirche in Hambrücken ein Grußwort halten dürfe“. Er erinnerte insbesondere durch die Betreuung der Kinder an viele Gemeinsamkeiten, die sich zwischen der politischen und kirchlichen Gemeinde ergäben. Zugleich habe er in den Reden der beiden Priester „eine große Spannung, Motivation, Erwartung und Freude an ihre neuen Aufgabe gespürt“.In Vertretung der erkrankten Pfarrerin Charlotte Hoffmann überbrachte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Susanne Remdt die Glückwünsche der evangelischen Kirchengemeinde. Sie erinnerte daran, „dass 2017 durch die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung für die Ökumene in Waghäusel und Hambrücken ein starkes Jahr gewesen sei“.Text und Foto: Kurt Klumpp

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